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​Antike Städte in der Türkei mit Blick aufs offene Meer

13.9.2020 20:38 Uhr

In der Türkei ist es möglich, ein Amphitheater zu besichtigen und anschließend im nahe gelegenen Meer ins Wasser zu tauchen oder sogar zwischen Ruinen zu schwimmen, die vor Tausenden von Jahren erbaut wurden.

Theimussa in Antalya-Demre

Aussicht mit Meeresblick (Hürriyet)

Eines der besonderen antiken Städte am Meer ist Theimussa in Antalya-Demre. Die antike Stadt ist ein häufiges Ziel für Touristen, die mit dem Boot unterwegs sind.

Obwohl sich hier besondere Ruinen befinden, ist doch nur sehr wenig über ihre Geschichte bekannt. Die Geschichte der antiken Stadt Theimussa reicht hierbei 2.500 Jahre zurück. Heute ist die Stadt jedoch vor allem als Ucagiz bekannt, das von grünen Hügeln umgeben ist.

Aperlai in Antalya-Kas

Schwimmen zwischen den Ruinen (Bild: Hürriyet)

Wie Theimussa ist auch die antike Stätte Aperlai am einfachsten mit dem Boot zu erreichen. Aperlai wurde im Laufe der Zeit vom Aufstieg des Meeres überflutet. Daher gibt es hier nur sehr wenige Ruinen auf dem Land, aber dafür die wahre Überraschung unter dem Wasser.

Im Meer in Aperlai befinden sich eine Kirche, ein Badehaus, eine Zisterne sowie einige Häuser. Die antike Stätte war eine Küstenstadt in der kleinasiatischen Landschaft Lykien beim heutigen Sicak Iskelesi in der Türkei. Heute ist es ein wunderbarer Ort zum Tauchen.

Antiphellos in Antalya-Kas

Blaues Meer trifft historisches Theater (Bild: Hürriyet)

Antiphellos ist eine der wichtigsten Hafenstädte der lykischen Zivilisation. Sie besitzt das einzige Theater in Anatolien, das in Richtung Meer gebaut wurde.

Olympos in Antalya-Ciralı

Olympos Strand (Bild: Hürriyet)

Olympos liegt etwa 80 Kilometer vom Zentrum von Antalya entfernt. Ruinen der hellenistischen, römischen und byzantinischen Zeit lassen sich in der antiken Stadt am Meer finden und erzeugen eine Art "Indiana Jones"-Gefühl. Auch in der Region zu sehen sind Caretta-Caretta-Schildkröten. Es ist eine der bekanntesten und beliebtesten antiken Stätte.

Anemurium in Mersin-Anamur

Küste in Anemurium (Bild:

In Anemurium können Menschen die Ruinen der prächtigen Städte der Römerzeit besuchen, aber auch im Meer von Mersin schwimmen. In Anemurium hinterließen fast alle Zivilisationen, die in Anatolien regierten, ihre Spuren, die bis heute dort noch zu sehen sind.

Parion in Canakkale-Biga

Ruinen von Parion (Bild: Hürriyet)

Die antike Stadt Parion befindet sich im Stadtteil Biga in Canakkale. Parion war mit zwei Häfen eine reiche Hafenstadt. Heute noch werden dort Ausgrabungen durchgeführt, doch der Ort ist nichtsdestotrotz für Touristen geöffnet.

Knidos in Mugla-Datca

Knidos antike Schätze (Bild: Hürriyet)

Die antike Stadt Knidos am Kap von Tekir, wo die Ägäis auf das Mittelmeer trifft, ist eines der wichtigsten Zentren der westanatolischen Küstenstädte. Hier können Menschen Ruinen betrachten und sich nach einer geschichtlichen Exkursion im Meerwasser abkühlen.

Phaselis in Antalya-Tekirova

Türkises Wasser in Phaselis (Bild: Hürriyet)

Phaselis eignet sich großartig für einen Urlaub mit Kindern, da es sich hier um eine sandige und flache Bucht handelt. Die antike Stätte, die unter persische, römische und byzantinische Herrschaft fiel, wird vor allem von den Bewohnern von Antalya zum Schwimmen bevorzugt und ist Touristen wenig bekannt.

Teos in Izmir-Seferihisar

Hafen von Teos (Bild: Hürriyet)

Teos ist nur wenige Minuten von Sigacik entfernt. Hier lebten einst wichtige Philosophen und Dichter der Antike. Der Strand ist hier nicht besonders gepflegt, aber das Schwimmen auf den alten Hafensteinen lohnt sich.

(gi)

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